Athletenteam Vogtland steigert Leistung deutlich – dennoch klare Niederlage in Dortmund
Trotz personeller Engpässe und eines extrem jungen Teams, zeigte das Athletenteam Vogtland eine starke Leistungssteigerung. Gegen den erfahrenen SuS Dortmund Derne reichte es jedoch nicht zum Sieg.
Am 8. Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben (Gruppe A) traf das Athletenteam Vogtland auswärts auf den SuS Dortmund Derne e.V.. Sowohl im Reißen als auch im Stoßen mussten sich
die Vogtländer geschlagen geben. Am Ende stand ein deutliches Ergebnis von 397,4 : 522,6 Relativpunkten zugunsten der Dortmunder.
Erfreulich war die Rückkehr von Cornelia Schneider, welche nach kurzer Pause wieder auf die Wettkampfbühne zurückkehrte. Dennoch reiste das Athletenteam erneut mit vielen Nachwuchsheberinnen und -hebern an, da ein Großteil der Leistungsträger weiterhin ausfällt.
Trotz dieser schwierigen Ausgangslage verbesserte sich das Team um fast 82 Relativpunkte im Vergleich zum vorherigen Wettkampf. Diese Steigerung ging nicht allein auf das Konto von Schneider. Auch die jungen Athletinnen und Athleten zeigten starke Leistungen und erzielten mehrere persönliche Bestmarken.
Zur stärksten Athletin avancierte erneut die Tschechin Pavlína Šedá. Mit beeindruckenden 92 kg im Reißen und 108 kg im Stoßen erreichte sie ein Zweikampfergebnis von exakt 200 kg und führte damit das Vogtländer Team an.
Mit einem Durchschnittsalter von nur 21 Jahren zählt das Athletenteam Vogtland zu den jüngsten Mannschaften der gesamten Liga. Der Gegner aus Dortmund war im Schnitt rund 20 Jahre älter – ein Erfahrungsunterschied, welcher sich im Wettkampfverlauf bemerkbar machte.
Trotzdem zeigt die Formkurve der Vogtländer wieder klar nach oben. Das Team entwickelt sich kontinuierlich weiter und macht Hoffnung. In drei Wochen geht es dann zum Tabellennachbarn nach Görlitz.
Am 7. Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben (Gruppe A) musste sich das Athletenteam Vogtland dem Spitzenreiter Athletik-Club Potsdam e.V. klar mit 315,6 : 615,4 Punkten geschlagen geben. Nach kurzfristigen Ausfällen mehrerer Leistungsträger traten die Vogtländer daher mit ihrer bislang jüngsten Bundesliga-Mannschaft an.
Am vergangenen Wettkampftag empfing das Athletenteam Vogtland in heimischer Halle den Tabellenführer aus Brandenburg. Im Vorfeld war die Hoffnung groß: Nach längeren Ausfällen sollten mehrere Leistungsträger in den Kader zurückkehren und es dem Spitzenreiter schwer machen. Doch nur wenige Tage vor dem Duell folgte der nächste Rückschlag. Gleich mehrere Athletinnen und Athleten mussten verletzungs- oder krankheitsbedingt passen – der Wettkampf stand zeitweise sogar auf der Kippe.
Besonders bitter: Martin Novotny fällt nach einer Fußverletzung für die restliche Saison komplett aus. Auch Alexandros Chrysochoidis, Illia Pavlov und Conny Schneider konnten kurzfristig nicht antreten. Die geplante Rückkehr von Elizabeth Zidek verzögert sich ebenfalls weiter. Einzig Paul Köhn meldete sich nach überstandener Verletzung zurück und gab dem Team zumindest etwas Stabilität.
Durch die kurzfristigen Ausfälle rückten erneut Nachwuchsathleten in den Fokus. Für die beiden 14-jährigen Josephin Eschebach und Vincent Datschkus war es bereits der dritte Einsatz in dieser Saison. Der 16-jährige Nils Lippmann gehörte erstmals im regulären Bundesliga-Wettbewerb zum offiziellen Kader, nachdem er 2025 außer Konkurrenz bereits erste Erfahrungen gesammelt hatte.
Gemeinsam mit den erfahrenen Heberinnen Sophia Heinrich und Pavlína Šedá stemmten somit zwei Schüler und zwei Junioren die Verantwortung. Mit einem Altersdurchschnitt von unter 19 Jahren stellte das Athletenteam Vogtland die jüngste Startmannschaft seiner Bundesliga-Geschichte – ein bemerkenswertes Potpourri aus Talent, Mut und Entwicklungsperspektive.
Gegen die routinierten Spitzenathleten aus Potsdam war jedoch früh klar, dass es an diesem Nachmittag kaum eine realistische Siegchance geben würde. Der Tabellenführer unterstrich seine Ambitionen auf den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga eindrucksvoll und entschied den Wettkampf letztlich deutlich mit fast doppelten Relativpunkten für sich. Alle drei Tabellenpunkte gingen verdient nach Brandenburg, wo der Athletik-Club Potsdam e.V. weiterhin souverän die Tabelle anführt.
Trotz der klaren Niederlage zeigte das junge Vogtland-Team Moral. Paul Köhn demonstrierte bei seinem Comeback eindrucksvoll, dass er an seine alte Stärke anknüpfen kann. Mit 105 kg im Reißen und 130 kg im Stoßen blieb er nur knapp unter seinen persönlichen Bestwerten. Sechs gültige Versuche und ein Zweikampfergebnis von 235 kg unterstreichen: Köhn ist zurück.
Paul Köhn beim Reißen
Paul Köhn beim Ausstoßen
Pavlína Šedá kurz vorm Ausstoßen von 103kg
Beste Athletin im Team war erneut Pavlína Šedá. Mit starken 105 Relativpunkten steuerte sie rund ein Drittel der Mannschaftspunkte bei. Besonders erfreulich: Im Stoßen übertraf die Tschechin mit 111 kg ihre persönliche Bestleistung.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am 7. März geht es für das Athletenteam Vogtland auswärts nach Dortmund. Der Gegner steht nur zwei Plätze vor den Vogtländern in der Tabelle und gilt grundsätzlich als schlagbar. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass mehrere Leistungsträger rechtzeitig in den Kader zurückkehren.
Eines hat dieser Wettkampftag jedoch eindrucksvoll gezeigt: Der Nachwuchs des Athletenteams übernimmt Verantwortung und sammelt wertvolle Erfahrung auf höchstem Niveau.
Athletenteam Vogtland zeigt deutlichen Aufwärtstrend trotz Niederlage in Essen
Am sechsten Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben zeigte das Athletenteam Vogtland trotz einer 439:517-Niederlage gegen den KSV Bochum 1898 e.V. eine klare Leistungssteigerung. Besonders das erfolgreiche Comeback von Pavlína Šedá, sowie fast 48 zusätzliche Relativpunkte im Vergleich zum letzten Wettkampf, machen Mut für die kommenden Aufgaben.
Für das Athletenteam Vogtland stand eine der längsten Auswärtsfahrten der Saison auf dem Programm. Rund 940 Kilometer nahm die Mannschaft auf sich, um beim KSV Bochum 1898 e.V. anzutreten. Der Wettkampf wurde dabei in Essen ausgetragen, da die Bochumer seit 2023 über keine eigene Wettkampfhalle mehr verfügen. In der neutralen Halle verfolgten nur wenige Zuschauer die Begegnung. Sportlich setzte sich der KSV Bochum sowohl im Reißen als auch im Stoßen durch und nahm somit alle drei Tabellenpunkte mit zurück nach Hause.
Für das Athletenteam Vogtland stand der Wettkampf unter schwierigen Vorzeichen. Nach der Heimniederlage vor zwei Wochen und weiterhin anhaltenden Ausfällen im Kader, war bereits im Vorfeld klar, dass es gegen die routinierte Bochumer Mannschaft schwer werden würde. Erneut rückten daher auch die beiden Nachwuchstalente Vincent Datschkus und Josephin Marie Eschebach ins Team und sammelten wichtige Wettkampferfahrung auf Bundesliganiveau.
Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Pavlína Šedá bei ihrer Rückkehr nach überstandener Krankheit. Die tschechische Athletin feierte ihren ersten Saisoneinsatz und überzeugte mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen. Mit 90 Kilogramm im Reißen und 110 Kilogramm im Stoßen erzielte sie starke 108 Relativpunkte und damit das zweitbeste Mannschaftsergebnis hinter Illia Pavlov. Im Vergleich zur Vorsaison steigerte sie sich im Stoßen um weitere fünf Kilogramm und bewältigte das 1,25-Fache ihres eigenen Körpergewichts.
Auch abseits der Spitzenleistungen präsentierte sich das Athletenteam Vogtland geschlossen. Die übrigen Athletinnen und Athleten knüpften an ihre Leistungen aus dem letzten Wettkampf an und konnten diese teilweise sogar steigern. In der Summe sammelte das Team fast 48 Relativpunkte mehr als noch vor zwei Wochen – ein deutlicher Fortschritt, der gegen die erfahrenen Bochumer zwar noch nicht belohnt wurde, aber die positive Entwicklung der Mannschaft unterstreicht.
Ein besonderes Bild bot zudem die Zusammensetzung beider Mannschaften. Sowohl beim KSV Bochum als auch beim Athletenteam Vogtland prägten zahlreiche Athletinnen das Wettkampfgeschehen. Bochum ging mit fünf Frauen und einem Mann an den Start, Vogtland mit vier Frauen und zwei Männern – ein deutliches Zeichen für die stetig wachsende Bedeutung des Frauen-Gewichthebens in der 2. Bundesliga.
In zwei Wochen wartet bereits die nächste Herausforderung: Dann empfangen die Vogtländer den Tabellenführer aus Potsdam vor heimischer Kulisse und wollen den positiven Trend weiter fortsetzen.
Athletenteam Vogtland trotz Niederlage mit starken Einzelleistungen und gelungenem Nachwuchsdebüt
Am fünften Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben musste das Athletenteam Vogtland eine deutliche Heimniederlage mit 391,4 : 563,8 Punkten hinnehmen. Trotz zahlreicher Ausfälle überzeugten mehrere Athletinnen und Athleten mit neuen Bestleistungen – besonders der Nachwuchs sorgte für positive Signale.
Vor heimischer Kulisse, traf am Samstag das Athletenteam Vogtland in der 2. Bundesliga Gewichtheben auf den Athletikclub Meißen. Die Ausgangslage war für die Gastgeber dabei alles andere als optimal: Zahlreiche Ausfälle etablierter Leistungsträger machten eine Umstellung im Team notwendig. Gegen die routiniert und stark besetzten Gäste aus der Domstadt, rund um den EM- und WM- Teilnehmer Lucas Müller, erwies sich das Athletenteam daher als chancenlos.
Trotz der schlechten Voraussetzungen, zeigten sich die Vogtländer kämpferisch und nutzten den Wettkampf, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Besonders erfreulich aus Sicht der Gastgeber war das gelungene Bundesliga-Debüt zweier Nachwuchsathleten, sowie mehrere persönliche Bestleistungen im Team.
Erstmals in der 2. Bundesliga im Einsatz standen die beiden erst 14-jährigen Nachwuchstalente Vincent Datschkus und Josephin Eschebach. Beide meisterten ihre Premiere souverän, zeigten solide Leistungen und konnten sich jeweils über neue persönliche Bestwerte freuen. Vor allem Vincent hinterließ dabei einen sehr positiven Eindruck und überzeugte nicht nur die eigenen Trainer mit seinem Auftritt.
Vincent Datschkus bei seinem ersten Bundesligaeinsatz (Foto: Katrin Pürschel, AC Atlas Plauen)
Vincent Datschkus bei seinem ersten Bundesligaeinsatz, stößt 75kg (Foto: Florian Schlichter, AC Atlas Plauen)
Martin Novotny beim Versuch von 117kg im Reißen (Foto: Katrin Pürschel, AC Atlas Plauen)
Auch bei den erfahrenen Athletinnen und Athleten gab es Lichtblicke. Cornelia Schneider steigerte sich im Vergleich zum letzten Wettkampf in Berlin erneut und erzielte mit 85 kg im Stoßen, sowie 150 kg im Zweikampf neue persönliche Bestleistungen. Illia Pavlov (Ukraine) erwischte hingegen keinen optimalen Wettkampftag. Sowohl im Reißen, als auch im Stoßen brachte er jeweils nur einen gültigen Versuch in die Wertung ein, erzielte mit 111 Relativpunkten aber dennoch das beste Ergebnis für das Athletenteam Vogtland. Mannschaftssprecherin Sophia Heinrich folgte mit 79 Relativpunkten als zweitbeste Punktesammlerin. Martin Novotny aus Tschechien erreichte eine Zweikampfleistung von 265 kg.
Der Athletikclub Meißen, angeführt vom EM- und WM-Teilnehmer Lucas Müller, präsentierte sich insgesamt deutlich stärker. Im Schnitt erzielten die Gäste fast 29 Relativpunkte pro Athlet mehr und sicherten sich damit verdient den Sieg sowie drei Tabellenpunkte. Besonders Lucas Müller setzte mit 180 kg im Stoßen ein Ausrufezeichen – auch wenn diese Leistung unter seinen internationalen Bestwerten von über 200 kg lag, reichte sie souverän für den Mannschaftserfolg.
Für das Athletenteam Vogtland geht es bereits am 7. Februar mit dem nächsten schweren Auswärtskampf weiter. Dann sind die Vogtländer beim KSV Bochum zu Gast. Bochum musste sich zuletzt ebenfalls der SG Fortschritt Eibau geschlagen geben, liegt in der Tabelle jedoch aktuell noch vor dem Athletenteam. Ziel wird es sein, an die positiven Einzelleistungen anzuknüpfen und erneut wichtige Wettkampferfahrung zu sammeln.
Sensationeller Abschluss einer erfolgreichen Saison
Mit einem unerwarteten Endergebnis ging der sächsische Schülerpokal 2025 zu Ende. Fast sensationell gewann der AC Atlas Plauen erstmals die sächsische Mannschaftsmeisterschaft. Nur 23 Punkte trennten dabei Platz eins bis vier (bei über 2000 Gesamtpunkten). Zweiter wurde die erste Mannschaft aus Dresden vor dem favorisierten SSV Torgau und dem Chemnitzer AC.
Zudem gab es in den Einzelwertungen noch einmal Gold (Jannik Rühling), viermal Silber (Mona Fuchs, Yara Schwarz, Emily Pürschel und Paul Seifert), sowie zweimal Bronze (Leonard Schlichter, Vincent Datschkus).
Hervorzuheben ist zudem, dass der 14-jährige Vincent Datschkus bei diesem Wettkampf alle Kriterien für die Einstufung in den NK 2 – Landeskader erfüllte.
Insgesamt gingen in den jeweiligen Einzelwertungen dreizehn Plauener Sportler an den Start. Zwei fielen leider kurzfristig erkrankt aus.
Deutsche Meisterschaft mit gutem Ergebnis – aber nicht alle Erwartungen wurden erfüllt.
Die Deutsche Meisterschaft der Junioren und Aktiven wurde erstmals in einem neuen Modus ausgetragen. Die nach der Meldung jeweils besten Athleten aller Gewichtsklassen gingen in einer A-Gruppe zusammen an den Start, um dem Publikum eine spannende Hauptveranstaltung zu bieten. Die anderen Sportler starteten in mehreren B-Gruppen entsprechend deren Gewichtsklassen. In diesem Jahr hatten die Männer am Freitag, die Frauen am Samstag ihren Wettkampftag.
Am Freitagabend gingen mit Anthony Teichert und Illia Pavlov beide gemeldete Athleten in der A-Gruppe auf die Heberbühne. Teichert traf auf seinen stärksten Konkurrenten in der Kategorie bis 71kg, Marc Pfeiffer, wie bereits zur Junioren-Europameisterschaft. Auch bei der DM konnte Teichert den Thüringer nicht bezwingen. Mit 124 kg gewann der Plaunener aber das Reißen und markierte zudem eine neue persönliche Bestleistung. Er schuf damit für das Erreichen der Bundeskadernorm sehr gute Voraussetzungen. Auch der erste Versuch im Stoßen von 140kg sah sehr gut aus. Leider brachte er die verbliebenen beiden Hebungen von 147 kg nicht gültig zur Hochstrecke und verpasste so die NK 1 – Norm. Am Ende belegte er hinter Pfeiffer, sowohl bei den Junioren, als auch bei den Männern den zweiten Platz im Olympischen Zweikampf.
Für Pavlov läuft es im Reißen zur Zeit nicht optimal. Wie zum letzten Bundesligakampf brachte er mit 115kg nur eine gültige Hebung in die Wertung. Dafür lief es bei ihm im Stoßen besser. Drei gültige Hebungen und neue Saisonbestleistung von 144kg bedeuteten am Ende Platz drei bei den Männern hinter Teichert.
Sophia Heinrich bestritt am Samstag ihre zweite Meisterschaft. Sie konnte sich gegenüber den beiden bisherigen Bundesligakämpfen steigern und kam auf 75 kg im Reißen und 85 kg im Stoßen. Mit der Zweikampfleistung von 160 kg belegte sie in der Gewichtsklasse bis 69 kg Platz 12.
Mit neuen Bestleistungen und einem 8. Platz in der Gesamtwertung kann der 14-jährige Schüler Vincent Datschkus nach seiner ersten Teilnahme an Deutschen Meisterschaften im Nachwuchsbereich in Berlin durchaus zufrieden sein. Um jeweils 3 Kilogramm konnte sich Vincent in den Disziplinen des Olympischen Zweikampfes steigern.
60 kg im Reißen und 80 kg im Stoßen schaffte er mit seinen jeweils zweiten Versuchen gültig in die Wertung. Weitere Steigerungen auf 63 bzw. 83 kg schlugen leider fehl, wobei insbesondere die letzte Hebung im Stoßen denkbar knapp war. Im größten Teilnehmerfeld der Meisterschaft (26 Teilnehmer in der Altersklasse 14, aufgeteilt in eine leichte und schwere Gruppe), kam er in der schweren Gruppe auf einen guten achten Platz.
Leider fiel sein Mannschaftskamerad und Medaillenhoffnung Paul Köhn aus dem Jugendbereich in der Wettkampfwoche kurzfristig verletzungsbedingt aus. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung und eine baldige Genesung!
Wettkampf verloren – zwei Athleten schaffen Bundeskadernorm
Der sehr stimmungsvolle Wettkampf der Bundesliga-Heber des Athletenteams Vogtland war zumindest für zwei Athleten sehr erfolgreich – sowohl Elizabeth Zidek (Junioren), als auch Paul Köhn (Jugend) schafften die NK 1 – Bundeskadernorm, was für die Förderung und auch den Fortbestand des Olympiastützpunktes Chemnitz von enormer Bedeutung ist.
Der Wettkampf ging gegen die stark verbesserten Berliner mit 560,5 : 487,4 Punkten verloren. Die sehr kurzfristig ins Team gerückte Lilly Salzmesser kam nach anfänglicher Aufregung und einem ungültigen Einstiegsversuch gut in den Wettkampf und ließ fünf gültige Hebungen folgen. Mit 34kg im Reißen und 45kg im Stoßen kam sie auf 38 Punkte.
Wie beim letzten Kampf schaffte Cornelia Schneider wieder nur eine gültige Hebung im Reißen. Im Stoßen stellte sie dagegen mit 84kg eine neue Bestleistung auf und steuerte so 51 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Sophia Heinrich zeigte drei blitzsaubere Versuche im Reißen und erreichte 75kg als Bestwert. Im Stoßen klappte es an diesem Tag nicht so richtig. Mit 80kg erreichte sie dennoch gute 91 Punkte.
Einen herausragenden Wettkampf absolvierten Elizabeth Zidek und Paul Köhn. Nachdem Zidek den zweiten Versuch mit 80kg nicht in die Wertung bekam, steigerte sie dennoch um ein Kilo und schaffte die neue Bestleistung im dritten Versuch. Für die Kadernorm waren noch 99kg im Stoßen nötig, welche sie in ihrem letzten Versuch auch gültig zur Hochstrecke bringen konnte. Ein neuer Punktebestwert von 110 Punkten war der zusätzliche Lohn. Ebenfalls einen neuen Bestwert im Reißen schaffte Paul Köhn mit 113kg. Er ließ im zweiten Versuch des Stoßens die benötigten 137kg auflegen, welche er ebenso schaffte. Eine nochmalige Steigerung auf 140kg ging leider fehl. 250kg im Zweikampf bedeuteten die Kadernorm und ein neuer Punkterekord von 76,4.
Nach drei Jahren Pause stand Illia Pavlov erstmals wieder im Aufgebot. Auf Grundes Krieges in der Ukraine durfte der Athlet nicht ausreisen. Nunmehr machte er sich auf den Weg, um seine Sportart auch weiterhin betreiben zu können. Leider ging er übermotiviert in den Wettkampf und schaffte erst im dritten Anlauf seine Anfangslast im Reißen von 120kg. Im Stoßen erreichte er 142kg als Bestwert, was am Ende die Tagesbestleistung der Veranstaltung von 121 Punkten darstellte.
Auf Grund der vielen Verletzten innerhalb der Mannschaft, sowie anderer Verpflichtungen, war der Auftritt in Berlin und das erreichte Mannschaftsergebnis durchaus zufriedenstellend und lässt bei entsprechender Verstärkung eine Steigerung erwarten.
Das bisher beste Gesamtergebnis vom letzten Jahr, bei dem sechs Medaillen zu den sächsischen Landesmeisterschaften der Schüler gewonnen wurden, konnte an diesem Wochenende noch einmal überboten werden. Insgesamt holten die Atlas-Heber neun Medaillen – dreimal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze. Aber auch die Sportler, welche nicht auf dem Siegerpodest standen, schafften allesamt neue persönliche Bestleistungen und trugen zum erfreulichen Ergebnis der Mannschaftswertung bei.
Ganz oben auf dem Podest standen Yara Schwarz (AK 11), Emily Pürschel und Jannik Rühling (beide AK 12). Silber erkämpften Mona Fuchs (AK 10) in ihrem erst zweiten Wettkampf und Paul Seifert (AK 12). Bronze sicherten sich Liam Scholl (AK 9), Leonard Schlichter (AK 12), Vanessa Umlawski (AK 13), sowie Vincent Datschkus (AK 14). Komplettiert werden die Top-Platzierungen durch Raphael Oefler und Jack Schwarz, die Platz vier und sechs in der AK 11 – leicht belegten, Yannik Grafe und Karsten Schindler mit Platz fünf und sechs (AK 11 – schwer), sowie in der AK 10 Dominik Grafe – Platz fünf und Artur Brückner – Platz acht.
Die Mannschaftswertung des gleichzeitig gewerteten Schülerpokals konnte zum zweiten Mal in Folge gewonnen werden, womit sich die erste Vertretung des AC Atlas Plauen sicher für das Finale der besten sechs Mannschaften qualifizieren konnte. Die zweite Mannschaft erkämpfte Platz zehn.
Die erste Junioren-EM in Albanien war für Anthony Teichert ein Wechselbad der Gefühle.
Im Reißen belegte er mit einer neuen Wettkampfbestleistung von 121kg den dritten Platz in der B-Gruppe der Meisterschaft. Eine erneute Steigerung auf 125kg ging leider fehl. Im Stoßen machte sich die langwierige Entzündung der Schulter und das fehlende Training in der Vorbereitung bemerkbar. Anthony gelang leider nur der erste Versuch mit 134kg. Nach zweimaligem Umsatz von 140kg ging der Ausstoß leider daneben. Am Ende wurde er Siebenter der B-Gruppe. Was dies am Ende in der Gesamtwertung bedeutet wird die A-Gruppe am Samstag zeigen. Nach dieser werden die beiden Gruppen zu einer Wertung zusammengeführt.
Der AC Atlas Plauen ist dennoch stolz auf die erste Junioren-EM-Teilnahme und möchte sich ganz herzlich beim OSP-Trainer Petr Hruby und beim Landesverband Sachsen bedanken.