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Kategorie: 2. Bundesliga

Athletenteam Vogtland steigert Leistung deutlich – dennoch klare Niederlage in Dortmund

Trotz personeller Engpässe und eines extrem jungen Teams, zeigte das Athletenteam Vogtland eine starke Leistungssteigerung. Gegen den erfahrenen SuS Dortmund Derne reichte es jedoch nicht zum Sieg.

Am 8. Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben (Gruppe A) traf das Athletenteam Vogtland auswärts auf den SuS Dortmund Derne e.V.. Sowohl im Reißen als auch im Stoßen mussten sich
die Vogtländer geschlagen geben. Am Ende stand ein deutliches Ergebnis von 397,4 : 522,6 Relativpunkten zugunsten der Dortmunder.

Erfreulich war die Rückkehr von Cornelia Schneider, welche nach kurzer Pause wieder auf die Wettkampfbühne zurückkehrte. Dennoch reiste das Athletenteam erneut mit vielen Nachwuchsheberinnen und -hebern an, da ein Großteil der Leistungsträger weiterhin ausfällt.

Trotz dieser schwierigen Ausgangslage verbesserte sich das Team um fast 82 Relativpunkte im Vergleich zum vorherigen Wettkampf. Diese Steigerung ging nicht allein auf das Konto von Schneider. Auch die jungen Athletinnen und Athleten zeigten starke Leistungen und erzielten mehrere persönliche Bestmarken.

Zur stärksten Athletin avancierte erneut die Tschechin Pavlína Šedá. Mit beeindruckenden 92 kg im Reißen und 108 kg im Stoßen erreichte sie ein Zweikampfergebnis von exakt 200 kg und führte damit das Vogtländer Team an.

Mit einem Durchschnittsalter von nur 21 Jahren zählt das Athletenteam Vogtland zu den jüngsten Mannschaften der gesamten Liga. Der Gegner aus Dortmund war im Schnitt rund 20 Jahre älter – ein Erfahrungsunterschied, welcher sich im Wettkampfverlauf bemerkbar machte.

Trotzdem zeigt die Formkurve der Vogtländer wieder klar nach oben. Das Team entwickelt sich kontinuierlich weiter und macht Hoffnung. In drei Wochen geht es dann zum Tabellennachbarn nach Görlitz.

8. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Deutliche Niederlage trotz großem Kampfgeist – Vogtlands Nachwuchs fordert Tabellenführer heraus

Am 7. Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben (Gruppe A) musste sich das Athletenteam Vogtland dem Spitzenreiter Athletik-Club Potsdam e.V. klar mit 315,6 : 615,4 Punkten geschlagen geben. Nach kurzfristigen Ausfällen mehrerer Leistungsträger traten die Vogtländer daher mit ihrer bislang jüngsten Bundesliga-Mannschaft an.

Am vergangenen Wettkampftag empfing das Athletenteam Vogtland in heimischer Halle den Tabellenführer aus Brandenburg. Im Vorfeld war die Hoffnung groß: Nach längeren Ausfällen sollten mehrere Leistungsträger in den Kader zurückkehren und es dem Spitzenreiter schwer machen. Doch nur wenige Tage vor dem Duell folgte der nächste Rückschlag. Gleich mehrere Athletinnen und Athleten mussten verletzungs- oder krankheitsbedingt passen – der Wettkampf stand zeitweise sogar auf der Kippe.

Besonders bitter: Martin Novotny fällt nach einer Fußverletzung für die restliche Saison komplett aus. Auch Alexandros Chrysochoidis, Illia Pavlov und Conny Schneider konnten kurzfristig nicht antreten. Die geplante Rückkehr von Elizabeth Zidek verzögert sich ebenfalls weiter. Einzig Paul Köhn meldete sich nach überstandener Verletzung zurück und gab dem Team zumindest etwas Stabilität.

Durch die kurzfristigen Ausfälle rückten erneut Nachwuchsathleten in den Fokus. Für die beiden 14-jährigen Josephin Eschebach und Vincent Datschkus war es bereits der dritte Einsatz in dieser Saison. Der 16-jährige Nils Lippmann gehörte erstmals im regulären Bundesliga-Wettbewerb zum offiziellen Kader, nachdem er 2025 außer Konkurrenz bereits erste Erfahrungen gesammelt hatte.

Gemeinsam mit den erfahrenen Heberinnen Sophia Heinrich und Pavlína Šedá stemmten somit zwei Schüler und zwei Junioren die Verantwortung. Mit einem Altersdurchschnitt von unter 19 Jahren stellte das Athletenteam Vogtland die jüngste Startmannschaft seiner Bundesliga-Geschichte – ein bemerkenswertes Potpourri aus Talent, Mut und Entwicklungsperspektive.

Gegen die routinierten Spitzenathleten aus Potsdam war jedoch früh klar, dass es an diesem Nachmittag kaum eine realistische Siegchance geben würde. Der Tabellenführer unterstrich seine Ambitionen auf den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga eindrucksvoll und entschied den Wettkampf letztlich deutlich mit fast doppelten Relativpunkten für sich. Alle drei Tabellenpunkte gingen verdient nach Brandenburg, wo der Athletik-Club Potsdam e.V. weiterhin souverän die Tabelle anführt.

Trotz der klaren Niederlage zeigte das junge Vogtland-Team Moral. Paul Köhn demonstrierte bei seinem Comeback eindrucksvoll, dass er an seine alte Stärke anknüpfen kann. Mit 105 kg im Reißen und 130 kg im Stoßen blieb er nur knapp unter seinen persönlichen Bestwerten. Sechs gültige Versuche und ein Zweikampfergebnis von 235 kg unterstreichen: Köhn ist zurück.

Beste Athletin im Team war erneut Pavlína Šedá. Mit starken 105 Relativpunkten steuerte sie rund ein Drittel der Mannschaftspunkte bei. Besonders erfreulich: Im Stoßen übertraf die Tschechin mit 111 kg ihre persönliche Bestleistung.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am 7. März geht es für das Athletenteam Vogtland auswärts nach Dortmund. Der Gegner steht nur zwei Plätze vor den Vogtländern in der Tabelle und gilt grundsätzlich als schlagbar. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass mehrere Leistungsträger rechtzeitig in den Kader zurückkehren.

Eines hat dieser Wettkampftag jedoch eindrucksvoll gezeigt: Der Nachwuchs des Athletenteams übernimmt Verantwortung und sammelt wertvolle Erfahrung auf höchstem Niveau.

7. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Athletenteam Vogtland zeigt deutlichen Aufwärtstrend trotz Niederlage in Essen

Am sechsten Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben zeigte das Athletenteam Vogtland trotz einer 439:517-Niederlage gegen den KSV Bochum 1898 e.V. eine klare Leistungssteigerung. Besonders das erfolgreiche Comeback von Pavlína Šedá, sowie fast 48 zusätzliche Relativpunkte im Vergleich zum letzten Wettkampf, machen Mut für die kommenden Aufgaben.

Für das Athletenteam Vogtland stand eine der längsten Auswärtsfahrten der Saison auf dem Programm. Rund 940 Kilometer nahm die Mannschaft auf sich, um beim KSV Bochum 1898 e.V. anzutreten. Der Wettkampf wurde dabei in Essen ausgetragen, da die Bochumer seit 2023 über keine eigene Wettkampfhalle mehr verfügen. In der neutralen Halle verfolgten nur wenige Zuschauer die Begegnung. Sportlich setzte sich der KSV Bochum sowohl im Reißen als auch im Stoßen durch und nahm somit alle drei Tabellenpunkte mit zurück nach Hause.

Für das Athletenteam Vogtland stand der Wettkampf unter schwierigen Vorzeichen. Nach der Heimniederlage vor zwei Wochen und weiterhin anhaltenden Ausfällen im Kader, war bereits im Vorfeld klar, dass es gegen die routinierte Bochumer Mannschaft schwer werden würde. Erneut rückten daher auch die beiden Nachwuchstalente Vincent Datschkus und Josephin Marie Eschebach ins Team und sammelten wichtige Wettkampferfahrung auf Bundesliganiveau.

Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Pavlína Šedá bei ihrer Rückkehr nach überstandener Krankheit. Die tschechische Athletin feierte ihren ersten Saisoneinsatz und überzeugte mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen. Mit 90 Kilogramm im Reißen und 110 Kilogramm im Stoßen erzielte sie starke 108 Relativpunkte und damit das zweitbeste Mannschaftsergebnis hinter Illia Pavlov. Im Vergleich zur Vorsaison steigerte sie sich im Stoßen um weitere fünf Kilogramm und bewältigte das 1,25-Fache ihres eigenen Körpergewichts.

Auch abseits der Spitzenleistungen präsentierte sich das Athletenteam Vogtland geschlossen. Die übrigen Athletinnen und Athleten knüpften an ihre Leistungen aus dem letzten Wettkampf an und konnten diese teilweise sogar steigern. In der Summe sammelte das Team fast 48 Relativpunkte mehr als noch vor zwei Wochen – ein deutlicher Fortschritt, der gegen die erfahrenen Bochumer zwar noch nicht belohnt wurde, aber die positive Entwicklung der Mannschaft unterstreicht.

Ein besonderes Bild bot zudem die Zusammensetzung beider Mannschaften. Sowohl beim KSV Bochum als auch beim Athletenteam Vogtland prägten zahlreiche Athletinnen das Wettkampfgeschehen. Bochum ging mit fünf Frauen und einem Mann an den Start, Vogtland mit vier Frauen und zwei Männern – ein deutliches Zeichen für die stetig wachsende Bedeutung des Frauen-Gewichthebens in der 2. Bundesliga.

In zwei Wochen wartet bereits die nächste Herausforderung: Dann empfangen die Vogtländer den Tabellenführer aus Potsdam vor heimischer Kulisse und wollen den positiven Trend weiter fortsetzen.

6. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Athletenteam Vogtland trotz Niederlage mit starken Einzelleistungen und gelungenem Nachwuchsdebüt

Am fünften Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben musste das Athletenteam Vogtland eine deutliche Heimniederlage mit 391,4 : 563,8 Punkten hinnehmen. Trotz zahlreicher Ausfälle überzeugten mehrere Athletinnen und Athleten mit neuen Bestleistungen – besonders der Nachwuchs sorgte für positive Signale.

Vor heimischer Kulisse, traf am Samstag das Athletenteam Vogtland in der 2. Bundesliga Gewichtheben auf den Athletikclub Meißen. Die Ausgangslage war für die Gastgeber dabei alles andere als optimal: Zahlreiche Ausfälle etablierter Leistungsträger machten eine Umstellung im Team notwendig. Gegen die routiniert und stark besetzten Gäste aus der Domstadt, rund um den EM- und WM- Teilnehmer Lucas Müller, erwies sich das Athletenteam daher als chancenlos.

Trotz der schlechten Voraussetzungen, zeigten sich die Vogtländer kämpferisch und nutzten den Wettkampf, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Besonders erfreulich aus Sicht der Gastgeber war das gelungene Bundesliga-Debüt zweier Nachwuchsathleten, sowie mehrere persönliche Bestleistungen im Team.

Erstmals in der 2. Bundesliga im Einsatz standen die beiden erst 14-jährigen Nachwuchstalente Vincent Datschkus und Josephin Eschebach. Beide meisterten ihre Premiere souverän, zeigten solide Leistungen und konnten sich jeweils über neue persönliche Bestwerte freuen. Vor allem Vincent hinterließ dabei einen sehr positiven Eindruck und überzeugte nicht nur die eigenen Trainer mit seinem Auftritt.

Auch bei den erfahrenen Athletinnen und Athleten gab es Lichtblicke. Cornelia Schneider steigerte sich im Vergleich zum letzten Wettkampf in Berlin erneut und erzielte mit 85 kg im Stoßen, sowie 150 kg im Zweikampf neue persönliche Bestleistungen. Illia Pavlov (Ukraine) erwischte hingegen keinen optimalen Wettkampftag. Sowohl im Reißen, als auch im Stoßen brachte er jeweils nur einen gültigen Versuch in die Wertung ein, erzielte mit 111 Relativpunkten aber dennoch das beste Ergebnis für das Athletenteam Vogtland. Mannschaftssprecherin Sophia Heinrich folgte mit 79 Relativpunkten als zweitbeste Punktesammlerin. Martin Novotny aus Tschechien erreichte eine Zweikampfleistung von 265 kg.

Der Athletikclub Meißen, angeführt vom EM- und WM-Teilnehmer Lucas Müller, präsentierte sich insgesamt deutlich stärker. Im Schnitt erzielten die Gäste fast 29 Relativpunkte pro Athlet mehr und sicherten sich damit verdient den Sieg sowie drei Tabellenpunkte. Besonders Lucas Müller setzte mit 180 kg im Stoßen ein Ausrufezeichen – auch wenn diese Leistung unter seinen internationalen Bestwerten von über 200 kg lag, reichte sie souverän für den Mannschaftserfolg.

Für das Athletenteam Vogtland geht es bereits am 7. Februar mit dem nächsten schweren Auswärtskampf weiter. Dann sind die Vogtländer beim KSV Bochum zu Gast. Bochum musste sich zuletzt ebenfalls der SG Fortschritt Eibau geschlagen geben, liegt in der Tabelle jedoch aktuell noch vor dem Athletenteam. Ziel wird es sein, an die positiven Einzelleistungen anzuknüpfen und erneut wichtige Wettkampferfahrung zu sammeln.

5. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Wettkampf verloren – zwei Athleten schaffen Bundeskadernorm

Der sehr stimmungsvolle Wettkampf der Bundesliga-Heber des Athletenteams Vogtland war zumindest für zwei Athleten sehr erfolgreich – sowohl Elizabeth Zidek (Junioren), als auch Paul Köhn (Jugend) schafften die NK 1 – Bundeskadernorm, was für die Förderung und auch den Fortbestand des Olympiastützpunktes Chemnitz von enormer Bedeutung ist.

Der Wettkampf ging gegen die stark verbesserten Berliner mit 560,5 : 487,4 Punkten verloren. Die sehr kurzfristig ins Team gerückte Lilly Salzmesser kam nach anfänglicher Aufregung und einem ungültigen Einstiegsversuch gut in den Wettkampf und ließ fünf gültige Hebungen folgen. Mit 34kg im Reißen und 45kg im Stoßen kam sie auf 38 Punkte.

Wie beim letzten Kampf schaffte Cornelia Schneider wieder nur eine gültige Hebung im Reißen. Im Stoßen stellte sie dagegen mit 84kg eine neue Bestleistung auf und steuerte so 51 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Sophia Heinrich zeigte drei blitzsaubere Versuche im Reißen und erreichte 75kg als Bestwert. Im Stoßen klappte es an diesem Tag nicht so richtig. Mit 80kg erreichte sie dennoch gute 91 Punkte.

Einen herausragenden Wettkampf absolvierten Elizabeth Zidek und Paul Köhn. Nachdem Zidek den zweiten Versuch mit 80kg nicht in die Wertung bekam, steigerte sie dennoch um ein Kilo und schaffte die neue Bestleistung im dritten Versuch. Für die Kadernorm waren noch 99kg im Stoßen nötig, welche sie in ihrem letzten Versuch auch gültig zur Hochstrecke bringen konnte. Ein neuer Punktebestwert von 110 Punkten war der zusätzliche Lohn. Ebenfalls einen neuen Bestwert im Reißen schaffte Paul Köhn mit 113kg. Er ließ im zweiten Versuch des Stoßens die benötigten 137kg auflegen, welche er ebenso schaffte. Eine nochmalige Steigerung auf 140kg ging leider fehl. 250kg im Zweikampf bedeuteten die Kadernorm und ein neuer Punkterekord von 76,4.

Nach drei Jahren Pause stand Illia Pavlov erstmals wieder im Aufgebot. Auf Grundes Krieges in der Ukraine durfte der Athlet nicht ausreisen. Nunmehr machte er sich auf den Weg, um seine Sportart auch weiterhin betreiben zu können. Leider ging er übermotiviert in den Wettkampf und schaffte erst im dritten Anlauf seine Anfangslast im Reißen von 120kg. Im Stoßen erreichte er 142kg als Bestwert, was am Ende die Tagesbestleistung der Veranstaltung von 121 Punkten darstellte.

Auf Grund der vielen Verletzten innerhalb der Mannschaft, sowie anderer Verpflichtungen, war der Auftritt in Berlin und das erreichte Mannschaftsergebnis durchaus zufriedenstellend und lässt bei entsprechender Verstärkung eine Steigerung erwarten.

3. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Athletenteam feiert Auftaktsieg in der 2. Bundeliga

Auch ohne einige Leistungsträger haben die starken Frauen und Männer aus dem Vogtland die SG Fortschritt Eibau geschlagen. Dabei war das Glück des Tüchtigen auf Seiten der Gastgeber.

Das Glück des Tüchtigen hat dem Athletenteam Vogtland zum Erfolg in der 2. Gewichtheber-Bundesliga verholfen. Beim 491,4:412,0 gegen die SG Fortschritt Eibau mussten beide Teams auf mehrere Leistungsträger verzichten. Dabei konnten die Ostsachsen nur fünf Athleten an den Start bringen. Dennoch gestaltete sich der Wettkampf zumindest anfangs sehr spannend, da die Eibauer mit Pauline Walzack und Nancy Ludwig zwei international erprobte Athletinnen einsetzten. Aber im weiteren Verlauf machte sich das Fehlen eines Sportlers immer mehr bemerkbar.

Einen hervorragenden Wettkampf zeigte Elizabeth Zidek, die in beiden Disziplinen mit 80 beziehungsweise 95 kg jeweils neue Bestleistungen erreichte. Sie kam mit 101 Punkten erstmals auf mehr als 100 Relativpunkte. Bester Punktesammler war Martin Novotny. Er schaffte 105 Punkte und stellte zudem mit 163 kg einen neuen Bestwert im Stoßen für das Athletenteam auf. Neuzugang Alexandros Chrisochoidis schaffte zwar nur seine Anfangsversuche mit 148 und 190 kg, kam aber auf sehr gute 95 Punkte. Weitere Steigerungen gingen knapp fehl. Erstmals seit Robert Dolega nahm ein Athlet wieder 200 kg im Stoßen in Angriff. Nach gutem Umsetzen ging das Ausstoßen knapp daneben. Das wäre zudem eine neue Bestleistung für Chrisochoidis gewesen.

Zu ihren jeweils ersten kompletten Einsätzen in der 2. Liga kamen Cornelia Schneider und Paul Köhn. Während es bei Schneider mit nur einer gültigen Hebung im Reißen noch nicht gut lief, schaffte sie mit großem Kampfgeist und 83 kg im Stoßen eine neue persönliche Bestleistung. Sie erreichte 45 Punkte. Ebenfalls eine neue Bestleistung im Stoßen kann Paul Köhn mit 133 kg verbuchen. Im Reißen scheiterte er mit 110 kg noch an dieser. Er steuerte 59,4 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Sophia Heinrich startete zwar mit einer ungültigen Hebung, ließ dann aber keinen Versuch mehr liegen und erreichte mit 70 beziehungsweise 80 kg 86 Punkte. Ersatzheberin Lilly Salzmesser griff nicht ins Wettkampfgeschehen ein.

2. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Die Bundesliga-Gewichtheber aus dem Vogtland bestreiten am Samstag ihren Auftakt zu Hause gegen Eibau. Einschneidend sind dabei nicht nur personelle Entwicklungen. Die ganze Liga ist neu strukturiert.

Nach einer sehr erfolgreichen letzten Saison, die fast mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga geendet hätte, starten die Gewichtheber des Athletenteams Vogtland am Samstag (16 Uhr) mit einem Heimkampf in Plauen gegen die SG Fortschritt Eibau in die 2. Liga – nachdem der ursprüngliche Auftakt auf März 2026 verschoben wurde. Jedoch gibt es Veränderungen zu beachten: Statt vier gibt es nur noch zwei Staffeln, was mehr Abwechslung, aber keine Rückkämpfe mehr bedeutet. In Staffel A treffen die Vogtländer unter anderen auf Eibau, Meißen, Görlitz, Empor Berlin sowie erstmals auf Bochum und Dortmund-Derne. Zudem sind starke Gegner wie der Absteiger AC Potsdam dabei.

Auch geht das Athletenteam – ein Zusammenschluss der TSG Rodewisch und des AC Atlas Plauen – ersatzgeschwächt in den ersten Kampf. Verletzungsbedingt fehlen Dominik Sladek und Oskar Hüllebrand, Eliska Pudivitrova ist privat verhindert. Schmerzhaft ist der Weggang von Top-Athlet Anthony Teichert, der nun für den Chemnitzer AC in der 1. Liga startet. Ihn versucht der einzige Neuzugang. Alexandros Chrisochoidis, zu ersetzen. Er trainiert am Bundesstützpunkt Chemnitz und verdiente sich bei der U 17- und Junioren-EM bereits Medaillen. Die Qualifikationsnorm für die Junioren-EM hat er erneut geschafft. Cornelia Schneider und Paul Köhn werden voraussichtlich ihren ersten vollen Bundesligaeinsatz absolvieren. Auch Elizabeth Zidek und Sophia Heinrich sind dabei.

Mit dem Erfolg am 22.03.2025 gegen die sehr starken Aufsteiger aus Schweinfurt konnte erstmals seit dem Zusammenschluss der beiden vogtländischen Vereine ein Staffelsieg in der 2. Bundesliga erkämpft werden. In der ausgeglichensten Staffel der 2. Bundesliga kam es zumeist zu sehr interessanten und engen Vergleichen, welche oft mit 2:1-Wertungen endeten.
Mit dem Staffelsieg ist das Athletenteam Vogtlandteam für den Finalkampf in der 2. Bundesliga startberechtigt. Dieser findet als Vierer-Kampf der Staffelersten am 26. April in Heidelberg statt. Hier wird auch der Aufsteiger in die 1. Bundesliga ermittelt. Haushoher Favorit ist hier die Athletenschmiede Kiel.
Der Gewinn einer Medaille wird sehr schwer, da alle Finalteilnehmer im Saisonverlauf mehr Relativpunkte als die Vogtländer erkämpften.

AC Schweinfurt – Athletenteam Vogtland e.V.

Reißen: 183,8 : 230,0
Stoßen: 320,5 : 335,0
Gesamt: 504,3 : 565,0

Athletenteam Vogtland feiert den Staffelsieg

Die starken Männer und Frauen aus dem Vogtland haben sich erstmals Platz 1 gesichert. In Schweinfurt revanchierten sie sich für die Niederlage im Hinkampf.

Mit Saisonbestleistung hat sich das Athletenteam Vogtland aus der 2. Bundesliga, Gruppe B verabschiedet. Beim ebenfalls stark agierenden AC Schweinfurt gelang nicht alles optimal, dennoch standen zum Schluss 565 Mannschaftspunkte auf der Habenseite. Die Gastgeber kamen auf 504,3 Zähler. Zum ersten Mal haben sich die Vogtländer damit den Staffelsieg gesichert.

Im Reißen ließen Eliska Pudivitrova und Sophia Heinrich jeweils zwei Hebungen liegen. Im Stoßen hielten sie sich schadlos. Heinrich schaffte mit 88 kg eine persönliche Bestleistung. Am Ende kam sie auf 90 Punkte, während Pudivitrova die 100-Punkte-Marke nur um einen Zähler verfehlte. Elizabeth Zidek war unter der Woche angeschlagen, ihre 90 Punkte (75 kg im Reißen und 91 kg im Stoßen) waren daher klasse.

In Gruppe 2 startete Pavlina Seda. Sie überbot zum zweiten Mal die 100-Punkte-Marke: 89 kg im Reißen und 105 kg im Stoßen brachten ihr 101 Zähler. Keinen guten Tag erwischte Oskar Hüllebrand. Im Reißen steigerte er sich nach ungültiger zweiter Hebung von 166 noch auf 118 kg, aber im Stoßen brachte er nach ungültigem Einstiegsversuch in einer Zitter-Hebung noch die 137 kg zur Hochstrecke und kam auf 63 Relativpunkte. Auf die letzte Hebung verzichtete er, zumal er in der kommenden Woche beim Länderpokal der Jugend wieder auf die Wettkampfbühne muss.

Einmal mehr bester Heber des Tages war Anthony Teichert. Sowohl bezüglich der Punkte (122) als auch in den Einzeldisziplinen (118 kg im Reißen, 137 kg im Stoßen) erreichte er persönliche Bestleistungen. Somit konnte er sich noch einmal um zehn Kilogramm im Zweikampf steigern, obwohl er erst vor zwei Wochen eine neue Bestmarke gesetzt hatte. Beim Vogtlandteam hofft man, dass er auch in der kommenden Saison erhalten bleibt, da seine starke Entwicklung sicherlich auch anderen Vereinen nicht entgangen ist.

Mit dem Sieg gegen Schweinfurt hat sich das Athletenteam für den Finalkampf der 2. Bundesliga am 26. April am Olympiastützpunkt Heidelberg qualifiziert. Hier wird der Aufsteiger in die 1. Bundesliga ermittelt. Als haushoher Favorit gilt dann die Athletenschmiede Kiel.

10. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2024/2025 (Gruppe B)

 

finale Abschlusstabelle 2. Bundesliga 2024/2025 (Gruppe B):

Verein max. Anzahl Ergebnis Punkte
Athletenteam Vogtland e.V. 565,0 4151,6 : 3181,2 20 : 4
A-Team Lifting Augsburg 544,0 3959,6 : 3758,4 18 : 6
AC Schweinfurt 523,0 4039,3 : 3832,0 12 : 12
TB 03 Roding 2 471,0 3437,0 : 3774,0 8 : 16
TSV Waldkirchen 426,0 2843,0 : 3884,9 2 : 22

Athletenteam Vogtland e.V. – TSV Waldkirchen

Reißen: 189,9 : 0,0
Stoßen: 323,9 : 0,0
Gesamt: 513,8 : 0,0

Es ist der letzte Heimwettkampf der Saison für die Vogtländer in der 2. Liga der Gewichtheber gewesen und obwohl es sich ohne anwesenden Gegner etwas anders anfühlte, überzeugte das Team.

Trotz des ungewöhnlichen Alleinkampfes – der TSV Waldkirchen reiste wegen Personalmangel nicht an – konnte das Athletenteam Vogtland am Samstag in der 2. Bundesliga der Gewichtheber neue Bestleistungen aufstellen. Die drei Siegpunkte gingen gemäß der Regularien an die Vogtländer, zudem wurden 513,8 Mannschaftspunkte erkämpft. Auch ergab sich die Möglichkeit, mehreren Nachwuchshebern eine Startmöglichkeit auf der Wettkampfbühne zu geben. Dies war insbesondere in Vorbereitung des Länderpokals der Jugend wichtig.

Nach ihrer Babypause stand Eliska Pudivitrova erstmals wieder in der Mannschaft. Sie ließ nach einem ungültigen Einstiegsversuch fünf gültige folgen und kam auf starke 98 Relativpunkte. Martin Novotny schaffte mit 133 Kilogramm im Reißen eine neue Saisonbestleistung. 161 kg im Stoße was zudem die größe Last des Tages. Er erreichte 111,6 Punkte. Nur Anthony Teichert war an diesem Tag besser. Mit zwei neuen Bestleistungen im Stoßen von 130 und anschließenden 135 kg verbesserte er sich um acht Kilo. Im Reißen scheiterte er nur knapp am neuen Bestwert von 115 kg. Am Ende brachte das 115 Punkte und den Tageshöchstwert.

Ebenfalls eine neue Bestleistung im Stoßen, die jetzt bei 93 kg steht, schaffte Elizabeth Zidek. Im Reißen kam sie auf 73 kg. Ihr gelang mit 93 Zählern ein neuer Punkterekord. Ron Weißmann versuchte sich im Stoßen mit 105 kg ebenfalls an einer neuen Bestleistung, konnte diese aber nach schwerem Umsatz nicht mehr ausstoßen. Im Reißen blieb er mit 83 kg nur ein Kilo unter seinem Rekord. Oskar Hüllebrand steuerte mit 110 und 135 kg noch 58,2 Punkte dazu.

Ihren ersten Kampf auf der Heberbühne bestritt Cornelia Schneider. Die Quereinsteigerin schaffte 60 und 80 kg. Lilly Salzmesser und Alina Metzlaff marschierten im Gleichschritt zu 32 Kilo im Reißen und 41 Kilo im Stoßen. Die beiden Jugendlichen bereiten sich genauso wie Nils Lippmann auf den Länderpokal vor, der mit 43 kg im Reißen und 103 kg im Zweikampf jeweils neue persönliche Bestleistungen aufstellte. Etwas schwerer fiel es Ole Bellmann. Nach überstandener Krankheit kam er auf 76 kg im Reißen und 90 kg im Stoßen.

Vor dem Wettkampf dankten die Verantwortlichen der beiden Vereine Anja Bellmann, die verletzungsbedingt nicht mehr für das Athletenteam starten kann, aber vor allem während Corona half, dass das Team nicht auseinanderfiel. In zwei Wochen folgt der vorerst letzte Saisonkampf beim Aufsteiger der letzten Saison in Schweinfurt.

9. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2024/2025 (Gruppe B)