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Kategorie: Gewichtheben

Junge Vogtländer unterliegen Schwedt, zeigen jedoch Moral, Entwicklung und Perspektive für die Zukunft.

Am letzten Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben (Gruppe A) musste sich das Athletenteam Vogtland vor heimischem Publikum dem Tabellenzweiten, TSV Blau-Weiß 65 Schwedt e.V., geschlagen geben. Sowohl im Reißen als auch im Stoßen gingen die Punkte an die Gäste, die sich am Ende mit 558,4 : 425,2 durchsetzten.

Bereits vor dem Duell war klar, dass die Vogtländer die Saison auf dem letzten Tabellenplatz beenden würden. Umso mehr stand ein engagierter Auftritt zum Abschluss im Fokus – und diesen lieferte das Team über weite Strecken ab.

Die Saison 2025/2026 verlief für das Athletenteam insgesamt nicht wie erhofft. Nach der Tabellenführung im Vorjahr sah sich die Mannschaft diesmal mit zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen und längeren Pausen von Leistungsträgern konfrontiert. Die daraus resultierenden Umstellungen prägten die gesamte Saison.

Wie schon in den vergangenen Wettkämpfen setzte das Athletenteam Vogtland auch zum Saisonabschluss konsequent auf den eigenen Nachwuchs. Mit fünf Frauen und zwei Männern sowie einem Durchschnittsalter von nur 20 Jahren präsentierte sich die Mannschaft erneut als eines der jüngsten Teams der Liga.

Auch die Gäste aus Schwedt traten mit einer gemischten Mannschaft (vier Frauen, drei Männer) an, konnten jedoch mit einem Durchschnittsalter von 26 Jahren deutlich mehr Erfahrung in die Waagschale werfen – ein Faktor, der sich insbesondere in den entscheidenden Momenten bemerkbar machte.

Besonders erfreulich aus Sicht der heimischen Fans war einmal mehr die Integration junger Talente: Mit Josephin Eschebach, Paul Köhn und Vincent Datschkus standen gleich drei Nachwuchsheber im Aufgebot, welche erst zwei Wochen zuvor beim DGJ Supercup auf nationaler Ebene überzeugen konnten. Kurzfristig rückte Datschkus in die Mannschaft, da Köhn im Anschluss ans Reißen mit leichten Rückenproblemen passen musste. Der ursprünglich als Reserve eingeplante Nachwuchsheber meisterte seine Aufgabe souverän und steuerte wichtige Punkte zum Mannschaftsergebnis bei.

Sportlich zeigte das Athletenteam insbesondere im Reißen eine kämpferisch starke Leistung. Zwischenzeitlich lagen die Vogtländer sogar in Führung und zeigten, dass sie sich trotz der Außenseiterrolle nicht verstecken mussten. Mehrere ungültige Versuche verhinderten jedoch, dass dieser Vorsprung gehalten werden konnte.

Im Stoßen spielte der TSV Blau-Weiß 65 Schwedt e.V. anschließend seine Erfahrung und Klasse aus. Die Gäste steigerten sich deutlich und setzten sich kontinuierlich ab, sodass am Ende ein klarer Gesamtsieg zu Buche stand. Mit diesem Auftritt untermauerte Schwedt nochmals seine starke Saisonleistung und den verdienten zweiten Tabellenplatz.

Trotz der Niederlage konnte das Athletenteam Vogtland auch positive Aspekte aus dem Wettkampf mitnehmen. Mit 425,2 Punkten erzielte die Mannschaft ihr bestes Ergebnis seit vier Wettkämpfen – ein klares Zeichen für die Entwicklung innerhalb des jungen Teams.

Erneut präsentierte sich Pavlína Šedá in starker Form. Die tschechische Topheberin erzielte zum dritten Mal in Folge exakt 200 Kilogramm im Zweikampf. Damit bestätigte sie ihre beeindruckende Verlässlichkeit. Šedá war erneut die stärkste Athletin im Team und ein wichtiger Stabilitätsfaktor.

Trotz der sportlich schwierigen Saison bleibt die Stimmung im Team positiv. Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft sowie zwischen Athleten und Trainerteam gilt als eine der großen Stärken des Vereins.

„Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen“, brachte Trainer Bernd Schmiedel die Teamphilosophie nach dem Wettkampf auf den Punkt. Gemeinsam mit seinen Trainerkollegen Steffen Ludwig und Steffen Haußner richtet er den Blick bereits nach vorn. Die Planungen für die kommende Saison laufen bereits auf Hochtouren. Das Athletenteam Vogtland hat seine Vorabmeldungen eingereicht und will auch weiterhin ein fester Bestandteil der 2. Bundesliga bleiben.

Auch künftig möchte der Verein hochklassigen Gewichthebersport in der Spitzenstadt Plauen präsentieren und langfristig wieder an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen. Der letzte Wettkampf der Saison hat dabei gezeigt: im Athletenteam Vogtland steckt weiterhin großes Potenzial für eine erfolgreichere Zukunft.

9. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Mit großem Kampfgeist, persönlichen Bestleistungen und einem tschechischen Rekord begeistert das Athletenteam Vogtland im Heimkampf – auch wenn ein Sieg am Ende außer Reichweite bleibt.

Am vorletzten Wettkampftag der 2. Bundesliga im Gewichtheben musste sich das Athletenteam Vogtland im Heimkampf gegen die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau mit 358,0 : 439,2 Punkten geschlagen geben.

Die Voraussetzungen im Vorfeld waren alles andere als ideal: Lange war unklar, ob die Vogtländer überhaupt eine vollständige Mannschaft stellen können, da zahlreiche Nachwuchsheber parallel beim nationalen Wettkampf in Haßloch im Einsatz waren und viele Stammathleten verletzungsbedingt weiterhin ausfielen. Umso wichtiger war die Rückkehr von Elizabeth Zidek sowie die Unterstützung von Masters-Athlet Rico Schuster, welcher kurzfristig einsprang.

Trotz der schwierigen Personalsituation startete das Athletenteam engagiert in den Wettkampf. Im Reißen zeigte die Mannschaft eine geschlossene Leistung und hielt den Rückstand gering – lediglich rund 10 Punkte trennten die Vogtländer von einem möglichen Teilerfolg.

Besonders erfreulich verlief der Wettkampf für Juniorenheber Nils Lippmann: Mit einer Steigerung von 5 kg im Reißen und 2 kg im Stoßen stellte er gleich zwei neue persönliche Bestleistungen auf und bestätigte seine positive Entwicklung eindrucksvoll.

Im Stoßen jedoch setzte sich die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau deutlich ab und ließ dem Gastgeber keine Chance mehr, das Blatt zu wenden. Am Ende stand eine klare Niederlage für das Athletenteam Vogtland mit 358,0 : 439,2 Punkten zu Buche.

Beste Athletin des Wettkampfes war einmal mehr die Tschechin Pavlína Šedá. Mit starken 94 kg im Reißen stellte sie einen neuen tschechischen Rekord auf. Im Stoßen bewältigte sie zudem 106 kg und erzielte damit ein Zweikampfergebnis von exakt 200 kg – eine herausragende Leistung.

Durch die erneute Niederlage ist nun auch rechnerisch klar: Das Athletenteam Vogtland wird die Saison als Schlusslicht der Tabelle beenden. Die personellen Engpässe und schwierigen
Rahmenbedingungen der vergangenen Wochen spiegeln sich damit auch im Gesamtklassement wider.

Dem Trainerteam bleiben nun noch zwei Wochen, um die Mannschaft auf den letzten Wettkampf vorzubereiten. Am 11. April empfangen die Vogtländer vor heimischer Kulisse den TSV Blau-Weiß 65 Schwedt e. V. zum Saisonabschluss. Ziel wird es sein, sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem positiven Ergebnis von den eigenen Fans zu verabschieden.

Starke Leistungen auf nationaler Bühne: Beim DGJ Supercup im Gewichtheben sichern sich zwei Nachwuchsathleten des AC Atlas Plauen Silbermedaillen. Persönliche Bestleistungen und ein vierter Platz runden das erfolgreiche Abschneiden ab.

Vom 27. bis 28. März 2026 traf sich Deutschlands Gewichtheber-Nachwuchs im Alter von 14 bis 17 Jahren in Haßloch (Rheinland-Pfalz) zum DGJ Supercup. Athletinnen und Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet kämpften um Medaillen und Bestleistungen. Mit dabei: drei Talente des AC Atlas Plauen – und das mit großem Erfolg.

In der Altersklasse 14 überzeugten gleich zwei Vogtländer mit starken Leistungen. Amy Seidel sicherte sich mit einem Zweikampfergebnis von 137kg souverän die Silbermedaille und bestätigte damit ihre bisherigen Bestleistungen.

Auch Vincent Datschkus stand dem in nichts nach und wurde ebenfalls Zweiter. Besonders beeindruckend: Er stellte gleich vier neue persönliche Bestleistungen auf. Im Reißen steigerte er sich um 3kg, im Stoßen um 4kg. Sein Zweikampfergebnis von 155 Kilogramm bedeutete verdient
Silber.

In der Altersklasse 17 ging Paul Köhn an den Start und zeigte mit einem Zweikampfergebnis von 255kg eine deutliche Leistungssteigerung. Im Reißen verbesserte er sich um 2kg und stellte auch hier eine neue persönliche Bestleistung auf. Im hochklassigen Teilnehmerfeld reichte es
am Ende für einen respektablen vierten Platz.

Da der Wettkampf bereits am Freitagvormittag begann, reiste das Vogtländer Trio gemeinsam mit ihren Betreuern schon am Donnerstag nach Haßloch. Für die drei Nachwuchsathleten bedeutete das eine Freistellung vom Unterricht – eine organisatorische Herausforderung, die
jedoch von den Schulen unterstützt wurde. Die frühzeitige Anreise erwies sich als wichtiger Faktor für das erfolgreiche Abschneiden: Ohne Zeitdruck konnten sich die Athleten vor Ort akklimatisieren und sich optimal auf ihre Wettkämpfe einstellen. Dies spiegelte sich schließlich auch im Wettkampf wider.

Mit zwei Silbermedaillen und starken Leistungen im Gepäck zeigte sich deutlich, dass sich der zusätzliche Aufwand und die gute Abstimmung zwischen Verein, Eltern und Schulen gelohnt haben.

DGJ Supercup 2026 in Haßloch (german-weightlifting.de)

Erster Durchgang im sächsischen Schülerpokal – AC Atlas Plauen stellt größte Teilnehmergruppe und gewinnt die Mannschaftswertung

Am vergangenen Samstag startete der sächsische Gewichthebernachwuchs in die neue Wettkampfsaison. Beim ersten Durchgang des sächsischen Schülerpokals, überzeugten die Nachwuchsathleten des AC Atlas Plauen mit starken Leistungen. In heimischer Halle empfing der Verein die westsächsischen Sportler aus Rodewisch und Chemnitz. 28 Athletinnen und Athleten der Altersklassen (AK) 10 bis 14 gingen in Plauen an den Start – sachsenweit waren es insgesamt 77 junge Gewichtheber.

Der Schülerpokal umfasst über das Jahr hinweg vier Durchgänge, sowie ein abschließendes Finale, in denen sowohl die besten Einzelathleten als auch die erfolgreichsten Mannschaften ermittelt werden. Der erste Wettkampf wurde dabei zeitgleich an drei Stützpunkten im Freistaat ausgetragen. Da die Ergebnisse aller Veranstaltungen zunächst zusammengeführt und ausgewertet werden mussten, standen die endgültigen Platzierungen erst am darauffolgenden Mittwoch fest – mit einem besonders erfreulichen Ausgang für den AC Atlas Plauen.

Mit insgesamt 13 Teilnehmern stellte der Gastgeber nicht nur die größte Athletengruppe aller 10 sächsischen Vereine, sondern konnte auch gleich drei vollständige Mannschaften ins Rennen schicken. Ein deutliches Zeichen für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Nachdem die Plauener im vergangenen Jahr überraschend die Vereinsmeisterschaft gewinnen konnten, unterstrichen die jungen Sportler auch zum Saisonauftakt ihre starke Entwicklung.

Die erste Mannschaft sicherte sich souverän den Tagessieg, während die zweite Mannschaft einen respektablen neunten Platz belegte. Auch die dritte Mannschaft sammelte wichtige Punkte und erreichte Rang 15 unter insgesamt 18 gewerteten Teams.

In den Altersklassen bis einschließlich 11 Jahre wird ausschließlich das Reißen durchgeführt. Ab der AK 12 treten die Sportler zusätzlich im Stoßen an. Die Leistungen werden nicht nur nach dem gehobenen Gewicht bewertet, sondern auch nach der technischen Ausführung. Aus der Technikwertung sowie dem Verhältnis von Körpergewicht zu gehobenem Gewicht wird die Punktzahl ermittelt.

Neben dem eigentlichen Gewichtheben mussten die Sportler auch ihre athletischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Auf dem Programm standen dabei Schlussweitsprung, Kugelweitschocken, Anristen sowie ein 30-Meter-Sprint. Für die jüngeren Jahrgänge bis einschließlich AK 12 wurde der Wettkampf durch einen athletischen Hindernisparcours auf Zeit ergänzt. Diese Disziplinen sind ein zentraler Bestandteil der Nachwuchsausbildung im Gewichtheben. Gerade in jungen Jahren liegt der Schwerpunkt bewusst auf der Entwicklung grundlegender athletischer Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Koordination, Sprungkraft und Beweglichkeit. Sie bilden die Basis für eine saubere Technik und sind damit entscheidend für die langfristige Entwicklung der jungen Gewichtheber.

In den Einzelwertungen konnten sich die Plauener Talente mehrfach in den vorderen Rängen platzieren. In der AK 13 männlich sicherte sich Jannik Rühling den ersten Platz. Vereinskamerad Paul Seifert belegte Rang zwei. Leonard Schlichter verpasste das Podest nur knapp und wurde nach einem engen Fernduell gegen einem Meißner Athleten Vierter.

Bei den Mädchen gab es ebenfalls starke Ergebnisse. Emily Pürschel gewann die AK 13 weiblich souverän. Yara Schwarz setzte sich in der AK 12 durch und holte ebenfalls den ersten Platz. Mona Fuchs erreichte in der AK 11 einen hervorragenden zweiten Rang. Amy Seidel belegte in der Altersklasse 14 den vierten Platz.

 

 

Weitere Platzierungen für den AC Atlas Plauen erreichten Raphael Oefler mit Rang fünf in der stark besetzten AK 12 männlich, Dominik Grafe mit Platz sieben in der AK 11, sowie Liam Scholl mit einem guten vierten Platz in der AK 10. Yannik Grafe und Karsten Schindler belegten in der AK 12 die Plätze 13 und 15, während Artur Brückner in der AK 11 Rang elf erreichte.

Auch mehrere bemerkenswerte Einzelleistungen waren zu sehen. Amy Seidel überzeugte mit 62kg im Reißen und starken 75kg im Stoßen. Jannik Rühling und Leonard Schlichter bewältigten jeweils 30kg im Reißen. Raphael Oefler brachte 22kg zur Hochstrecke, während Yannik Grafe 24kg im Reißen erzielte.

Besonders erfreulich aus Sicht der Trainer: Zahlreiche Athletinnen und Athleten konnten neue persönliche Bestleistungen erzielen – sowohl im Gewichtheben als auch in den athletischen Disziplinen. Viele Versuche wurden zudem mit sehr hohen Techniknoten bewertet. Für die jungen Sportler ist das ein sichtbarer Lohn für die vielen Trainingsstunden in der Halle. Mehrmals pro Woche arbeiten sie mit großer Disziplin und viel Einsatz an ihrer Technik, Kraft und Athletik. Jeder Einzelne konnte Fortschritte zeigen und einen weiteren Schritt in seiner persönlichen sportlichen Entwicklung machen – ein Ergebnis, das Trainer, Eltern und Verein gleichermaßen stolz macht.

Ausruhen werden sich die jungen Gewichtheber auf diesen Erfolgen jedoch nicht. Viele von ihnen trainieren bereits bis zu drei Mal pro Woche. Der nächste Wettkampf steht für die meisten Anfang Mai an. Dann treffen beim zweiten Durchgang des Schülerpokals in Meißen erstmals alle sächsischen Nachwuchsathleten in einer gemeinsamen Veranstaltung
aufeinander.

Einzelwertung nach Altersklasse & Geschlecht

Altersklasse Name Punktzahl Platzierung
männlich
AK 13 Rühling, Jannik 519,8 1.
AK 13 Seifert, Paul 488,3 2.
AK 13 Schlichter, Leonard 437,7 4.
AK 12 Oefler, Raphael 457,4 5.
AK 12 Grafe, Yannik 389,0 13.
AK 12 Schindler, Karsten 268,3 15.
AK 11 Grafe, Dominik 325,6 7.
AK 11 Brückner, Artur 271,3 11.
AK 10 & jünger Scholl, Liam 351,3 4.
weiblich
AK 14 Seidel, Amy 472,3 4.
AK 13 Pürschel, Emily 512,7 1.
AK 12 Schwarz, Yara 542,6 1.
AK 11 Fuchs, Mona 335,6 2.

Mannschaftswertung

Verein Punktzahl Platzierung
AC Atlas Plauen e.V. 1. Mannschaft 2063,4 1.
AC Atlas Plauen e.V. 2. Mannschaft 1756,3 9.
AC Atlas Plauen e.V. 3. Mannschaft 1283,8 15.

1. Durchgang Sächsischer Schülerpokal 2026

Athletenteam Vogtland steigert Leistung deutlich – dennoch klare Niederlage in Dortmund

Trotz personeller Engpässe und eines extrem jungen Teams, zeigte das Athletenteam Vogtland eine starke Leistungssteigerung. Gegen den erfahrenen SuS Dortmund Derne reichte es jedoch nicht zum Sieg.

Am 8. Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben (Gruppe A) traf das Athletenteam Vogtland auswärts auf den SuS Dortmund Derne e.V.. Sowohl im Reißen als auch im Stoßen mussten sich
die Vogtländer geschlagen geben. Am Ende stand ein deutliches Ergebnis von 397,4 : 522,6 Relativpunkten zugunsten der Dortmunder.

Erfreulich war die Rückkehr von Cornelia Schneider, welche nach kurzer Pause wieder auf die Wettkampfbühne zurückkehrte. Dennoch reiste das Athletenteam erneut mit vielen Nachwuchsheberinnen und -hebern an, da ein Großteil der Leistungsträger weiterhin ausfällt.

Trotz dieser schwierigen Ausgangslage verbesserte sich das Team um fast 82 Relativpunkte im Vergleich zum vorherigen Wettkampf. Diese Steigerung ging nicht allein auf das Konto von Schneider. Auch die jungen Athletinnen und Athleten zeigten starke Leistungen und erzielten mehrere persönliche Bestmarken.

Zur stärksten Athletin avancierte erneut die Tschechin Pavlína Šedá. Mit beeindruckenden 92 kg im Reißen und 108 kg im Stoßen erreichte sie ein Zweikampfergebnis von exakt 200 kg und führte damit das Vogtländer Team an.

Mit einem Durchschnittsalter von nur 21 Jahren zählt das Athletenteam Vogtland zu den jüngsten Mannschaften der gesamten Liga. Der Gegner aus Dortmund war im Schnitt rund 20 Jahre älter – ein Erfahrungsunterschied, welcher sich im Wettkampfverlauf bemerkbar machte.

Trotzdem zeigt die Formkurve der Vogtländer wieder klar nach oben. Das Team entwickelt sich kontinuierlich weiter und macht Hoffnung. In drei Wochen geht es dann zum Tabellennachbarn nach Görlitz.

8. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Deutliche Niederlage trotz großem Kampfgeist – Vogtlands Nachwuchs fordert Tabellenführer heraus

Am 7. Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben (Gruppe A) musste sich das Athletenteam Vogtland dem Spitzenreiter Athletik-Club Potsdam e.V. klar mit 315,6 : 615,4 Punkten geschlagen geben. Nach kurzfristigen Ausfällen mehrerer Leistungsträger traten die Vogtländer daher mit ihrer bislang jüngsten Bundesliga-Mannschaft an.

Am vergangenen Wettkampftag empfing das Athletenteam Vogtland in heimischer Halle den Tabellenführer aus Brandenburg. Im Vorfeld war die Hoffnung groß: Nach längeren Ausfällen sollten mehrere Leistungsträger in den Kader zurückkehren und es dem Spitzenreiter schwer machen. Doch nur wenige Tage vor dem Duell folgte der nächste Rückschlag. Gleich mehrere Athletinnen und Athleten mussten verletzungs- oder krankheitsbedingt passen – der Wettkampf stand zeitweise sogar auf der Kippe.

Besonders bitter: Martin Novotny fällt nach einer Fußverletzung für die restliche Saison komplett aus. Auch Alexandros Chrysochoidis, Illia Pavlov und Conny Schneider konnten kurzfristig nicht antreten. Die geplante Rückkehr von Elizabeth Zidek verzögert sich ebenfalls weiter. Einzig Paul Köhn meldete sich nach überstandener Verletzung zurück und gab dem Team zumindest etwas Stabilität.

Durch die kurzfristigen Ausfälle rückten erneut Nachwuchsathleten in den Fokus. Für die beiden 14-jährigen Josephin Eschebach und Vincent Datschkus war es bereits der dritte Einsatz in dieser Saison. Der 16-jährige Nils Lippmann gehörte erstmals im regulären Bundesliga-Wettbewerb zum offiziellen Kader, nachdem er 2025 außer Konkurrenz bereits erste Erfahrungen gesammelt hatte.

Gemeinsam mit den erfahrenen Heberinnen Sophia Heinrich und Pavlína Šedá stemmten somit zwei Schüler und zwei Junioren die Verantwortung. Mit einem Altersdurchschnitt von unter 19 Jahren stellte das Athletenteam Vogtland die jüngste Startmannschaft seiner Bundesliga-Geschichte – ein bemerkenswertes Potpourri aus Talent, Mut und Entwicklungsperspektive.

Gegen die routinierten Spitzenathleten aus Potsdam war jedoch früh klar, dass es an diesem Nachmittag kaum eine realistische Siegchance geben würde. Der Tabellenführer unterstrich seine Ambitionen auf den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga eindrucksvoll und entschied den Wettkampf letztlich deutlich mit fast doppelten Relativpunkten für sich. Alle drei Tabellenpunkte gingen verdient nach Brandenburg, wo der Athletik-Club Potsdam e.V. weiterhin souverän die Tabelle anführt.

Trotz der klaren Niederlage zeigte das junge Vogtland-Team Moral. Paul Köhn demonstrierte bei seinem Comeback eindrucksvoll, dass er an seine alte Stärke anknüpfen kann. Mit 105 kg im Reißen und 130 kg im Stoßen blieb er nur knapp unter seinen persönlichen Bestwerten. Sechs gültige Versuche und ein Zweikampfergebnis von 235 kg unterstreichen: Köhn ist zurück.

Beste Athletin im Team war erneut Pavlína Šedá. Mit starken 105 Relativpunkten steuerte sie rund ein Drittel der Mannschaftspunkte bei. Besonders erfreulich: Im Stoßen übertraf die Tschechin mit 111 kg ihre persönliche Bestleistung.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am 7. März geht es für das Athletenteam Vogtland auswärts nach Dortmund. Der Gegner steht nur zwei Plätze vor den Vogtländern in der Tabelle und gilt grundsätzlich als schlagbar. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass mehrere Leistungsträger rechtzeitig in den Kader zurückkehren.

Eines hat dieser Wettkampftag jedoch eindrucksvoll gezeigt: Der Nachwuchs des Athletenteams übernimmt Verantwortung und sammelt wertvolle Erfahrung auf höchstem Niveau.

7. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Athletenteam Vogtland zeigt deutlichen Aufwärtstrend trotz Niederlage in Essen

Am sechsten Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben zeigte das Athletenteam Vogtland trotz einer 439:517-Niederlage gegen den KSV Bochum 1898 e.V. eine klare Leistungssteigerung. Besonders das erfolgreiche Comeback von Pavlína Šedá, sowie fast 48 zusätzliche Relativpunkte im Vergleich zum letzten Wettkampf, machen Mut für die kommenden Aufgaben.

Für das Athletenteam Vogtland stand eine der längsten Auswärtsfahrten der Saison auf dem Programm. Rund 940 Kilometer nahm die Mannschaft auf sich, um beim KSV Bochum 1898 e.V. anzutreten. Der Wettkampf wurde dabei in Essen ausgetragen, da die Bochumer seit 2023 über keine eigene Wettkampfhalle mehr verfügen. In der neutralen Halle verfolgten nur wenige Zuschauer die Begegnung. Sportlich setzte sich der KSV Bochum sowohl im Reißen als auch im Stoßen durch und nahm somit alle drei Tabellenpunkte mit zurück nach Hause.

Für das Athletenteam Vogtland stand der Wettkampf unter schwierigen Vorzeichen. Nach der Heimniederlage vor zwei Wochen und weiterhin anhaltenden Ausfällen im Kader, war bereits im Vorfeld klar, dass es gegen die routinierte Bochumer Mannschaft schwer werden würde. Erneut rückten daher auch die beiden Nachwuchstalente Vincent Datschkus und Josephin Marie Eschebach ins Team und sammelten wichtige Wettkampferfahrung auf Bundesliganiveau.

Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Pavlína Šedá bei ihrer Rückkehr nach überstandener Krankheit. Die tschechische Athletin feierte ihren ersten Saisoneinsatz und überzeugte mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen. Mit 90 Kilogramm im Reißen und 110 Kilogramm im Stoßen erzielte sie starke 108 Relativpunkte und damit das zweitbeste Mannschaftsergebnis hinter Illia Pavlov. Im Vergleich zur Vorsaison steigerte sie sich im Stoßen um weitere fünf Kilogramm und bewältigte das 1,25-Fache ihres eigenen Körpergewichts.

Auch abseits der Spitzenleistungen präsentierte sich das Athletenteam Vogtland geschlossen. Die übrigen Athletinnen und Athleten knüpften an ihre Leistungen aus dem letzten Wettkampf an und konnten diese teilweise sogar steigern. In der Summe sammelte das Team fast 48 Relativpunkte mehr als noch vor zwei Wochen – ein deutlicher Fortschritt, der gegen die erfahrenen Bochumer zwar noch nicht belohnt wurde, aber die positive Entwicklung der Mannschaft unterstreicht.

Ein besonderes Bild bot zudem die Zusammensetzung beider Mannschaften. Sowohl beim KSV Bochum als auch beim Athletenteam Vogtland prägten zahlreiche Athletinnen das Wettkampfgeschehen. Bochum ging mit fünf Frauen und einem Mann an den Start, Vogtland mit vier Frauen und zwei Männern – ein deutliches Zeichen für die stetig wachsende Bedeutung des Frauen-Gewichthebens in der 2. Bundesliga.

In zwei Wochen wartet bereits die nächste Herausforderung: Dann empfangen die Vogtländer den Tabellenführer aus Potsdam vor heimischer Kulisse und wollen den positiven Trend weiter fortsetzen.

6. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Athletenteam Vogtland trotz Niederlage mit starken Einzelleistungen und gelungenem Nachwuchsdebüt

Am fünften Wettkampftag der 2. Bundesliga Gewichtheben musste das Athletenteam Vogtland eine deutliche Heimniederlage mit 391,4 : 563,8 Punkten hinnehmen. Trotz zahlreicher Ausfälle überzeugten mehrere Athletinnen und Athleten mit neuen Bestleistungen – besonders der Nachwuchs sorgte für positive Signale.

Vor heimischer Kulisse, traf am Samstag das Athletenteam Vogtland in der 2. Bundesliga Gewichtheben auf den Athletikclub Meißen. Die Ausgangslage war für die Gastgeber dabei alles andere als optimal: Zahlreiche Ausfälle etablierter Leistungsträger machten eine Umstellung im Team notwendig. Gegen die routiniert und stark besetzten Gäste aus der Domstadt, rund um den EM- und WM- Teilnehmer Lucas Müller, erwies sich das Athletenteam daher als chancenlos.

Trotz der schlechten Voraussetzungen, zeigten sich die Vogtländer kämpferisch und nutzten den Wettkampf, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Besonders erfreulich aus Sicht der Gastgeber war das gelungene Bundesliga-Debüt zweier Nachwuchsathleten, sowie mehrere persönliche Bestleistungen im Team.

Erstmals in der 2. Bundesliga im Einsatz standen die beiden erst 14-jährigen Nachwuchstalente Vincent Datschkus und Josephin Eschebach. Beide meisterten ihre Premiere souverän, zeigten solide Leistungen und konnten sich jeweils über neue persönliche Bestwerte freuen. Vor allem Vincent hinterließ dabei einen sehr positiven Eindruck und überzeugte nicht nur die eigenen Trainer mit seinem Auftritt.

Auch bei den erfahrenen Athletinnen und Athleten gab es Lichtblicke. Cornelia Schneider steigerte sich im Vergleich zum letzten Wettkampf in Berlin erneut und erzielte mit 85 kg im Stoßen, sowie 150 kg im Zweikampf neue persönliche Bestleistungen. Illia Pavlov (Ukraine) erwischte hingegen keinen optimalen Wettkampftag. Sowohl im Reißen, als auch im Stoßen brachte er jeweils nur einen gültigen Versuch in die Wertung ein, erzielte mit 111 Relativpunkten aber dennoch das beste Ergebnis für das Athletenteam Vogtland. Mannschaftssprecherin Sophia Heinrich folgte mit 79 Relativpunkten als zweitbeste Punktesammlerin. Martin Novotny aus Tschechien erreichte eine Zweikampfleistung von 265 kg.

Der Athletikclub Meißen, angeführt vom EM- und WM-Teilnehmer Lucas Müller, präsentierte sich insgesamt deutlich stärker. Im Schnitt erzielten die Gäste fast 29 Relativpunkte pro Athlet mehr und sicherten sich damit verdient den Sieg sowie drei Tabellenpunkte. Besonders Lucas Müller setzte mit 180 kg im Stoßen ein Ausrufezeichen – auch wenn diese Leistung unter seinen internationalen Bestwerten von über 200 kg lag, reichte sie souverän für den Mannschaftserfolg.

Für das Athletenteam Vogtland geht es bereits am 7. Februar mit dem nächsten schweren Auswärtskampf weiter. Dann sind die Vogtländer beim KSV Bochum zu Gast. Bochum musste sich zuletzt ebenfalls der SG Fortschritt Eibau geschlagen geben, liegt in der Tabelle jedoch aktuell noch vor dem Athletenteam. Ziel wird es sein, an die positiven Einzelleistungen anzuknüpfen und erneut wichtige Wettkampferfahrung zu sammeln.

5. Wettkampftag – 2. Bundesliga 2025/2026 (Gruppe A)

Sensationeller Abschluss einer erfolgreichen Saison

Mit einem unerwarteten Endergebnis ging der sächsische Schülerpokal 2025 zu Ende. Fast sensationell gewann der AC Atlas Plauen erstmals die sächsische Mannschaftsmeisterschaft. Nur 23 Punkte trennten dabei Platz eins bis vier (bei über 2000 Gesamtpunkten). Zweiter wurde die erste Mannschaft aus Dresden vor dem favorisierten SSV Torgau und dem Chemnitzer AC.

Zudem gab es in den Einzelwertungen noch einmal Gold (Jannik Rühling), viermal Silber (Mona Fuchs, Yara Schwarz, Emily Pürschel und Paul Seifert), sowie zweimal Bronze (Leonard Schlichter, Vincent Datschkus).

Hervorzuheben ist zudem, dass der 14-jährige Vincent Datschkus bei diesem Wettkampf alle Kriterien für die Einstufung in den NK 2 – Landeskader erfüllte.

Insgesamt gingen in den jeweiligen Einzelwertungen dreizehn Plauener Sportler an den Start. Zwei fielen leider kurzfristig erkrankt aus.

Finale Sächsischer Schülerpokal 2025

Deutsche Meisterschaft mit gutem Ergebnis – aber nicht alle Erwartungen wurden erfüllt.

Die Deutsche Meisterschaft der Junioren und Aktiven wurde erstmals in einem neuen Modus ausgetragen. Die nach der Meldung jeweils besten Athleten aller Gewichtsklassen gingen in einer A-Gruppe zusammen an den Start, um dem Publikum eine spannende Hauptveranstaltung zu bieten. Die anderen Sportler starteten in mehreren B-Gruppen entsprechend deren Gewichtsklassen. In diesem Jahr hatten die Männer am Freitag, die Frauen am Samstag ihren Wettkampftag.

Am Freitagabend gingen mit Anthony Teichert und Illia Pavlov beide gemeldete Athleten in der A-Gruppe auf die Heberbühne. Teichert traf auf seinen stärksten Konkurrenten in der Kategorie bis 71kg, Marc Pfeiffer, wie bereits zur Junioren-Europameisterschaft. Auch bei der DM konnte Teichert den Thüringer nicht bezwingen. Mit 124 kg gewann der Plaunener aber das Reißen und markierte zudem eine neue persönliche Bestleistung. Er schuf damit für das Erreichen der Bundeskadernorm sehr gute Voraussetzungen. Auch der erste Versuch im Stoßen von 140kg sah sehr gut aus. Leider brachte er die verbliebenen beiden Hebungen von 147 kg nicht gültig zur Hochstrecke und verpasste so die NK 1 – Norm. Am Ende belegte er hinter Pfeiffer, sowohl bei den Junioren, als auch bei den Männern den zweiten Platz im Olympischen Zweikampf.

Für Pavlov läuft es im Reißen zur Zeit nicht optimal. Wie zum letzten Bundesligakampf brachte er mit 115kg nur eine gültige Hebung in die Wertung. Dafür lief es bei ihm im Stoßen besser. Drei gültige Hebungen und neue Saisonbestleistung von 144kg bedeuteten am Ende Platz drei bei den Männern hinter Teichert.

Sophia Heinrich bestritt am Samstag ihre zweite Meisterschaft. Sie konnte sich gegenüber den beiden bisherigen Bundesligakämpfen steigern und kam auf 75 kg im Reißen und 85 kg im Stoßen. Mit der Zweikampfleistung von 160 kg belegte sie in der Gewichtsklasse bis 69 kg Platz 12.